Instagram SEO verstehen & nutzen

Reichweite bekommen, gesehen und auch gefunden werden, Interaktion fördern. Das sind vier Dinge, die eigentlich jeder auf Instagram erreichen will. Dabei fällt immer wieder das Stichwort Instagram SEO – klingt fancy, ist aber gar nicht so komplex. 

 

Was du wissen musst: Instagram SEO kann dich ganz entscheidend dabei unterstützen, gefunden zu werden. Denn immer mehr User*innen nutzen Instagram als Suchmaschine, also wie Google. 

 

Was ist SEO eigentlich?

SEO, auf Englisch search engine optimization oder auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung, stammt ursprünglich aus dem Bereich der Suchmaschinen, also Google und Co. In Suchmaschinen sorgen Keywords dafür, dass Seiten in den Suchergebnissen möglichst weit oben angezeigt werden. Und das fasst eigentlich auch schon den Kern von SEO zusammen: SEO ist die Optimierung von Inhalten.

 

Immer dann, wenn relevante Begriffe, also die sogenannten Keywords, gezielt genutzt werden, um Beiträge oder Inhalte besser auffindbar zu machen, sprechen wir von Suchmaschinenoptimierung. Keywords gruppieren Inhalte zu Themenbereichen und zeigen Zusammenhänge auf.

 

Seit ein paar Jahren zieht SEO auch immer mehr auf Social Media ein: Überall da, wo du eine Suchleiste findest, kannst du SEO einsetzen. Instagram SEO ist dann also die Suchmaschinenoptimierung auf Instagram, ein Hebel dafür, dass dein Profil und deine Beiträge gefunden werden können. 

Alles Insta-SEO? Hier kannst du Instagram SEO praktisch einsetzen

Soweit so gut, Keywords sind also heute auch auf Instagram wichtig. Wo kannst du Instagram SEO jetzt effektiv einsetzen? 

 

  • Im Instagram Profil selbst: Nutze dafür die Beschreibung und deinen Profil- sowie Benutzernamen. Rein sollten relevante Keywords, also Begriffe wie „Weingut“, deine Region, dein Alleinstellungsmerkmal. Auch gut zu wissen: Die Verlinkungen im Profil sind heute auch SEO-relevant.
  • In Hashtags: Zwar sind Hashtags an sich heute lange nicht mehr so wichtig auf Instagram wie noch vor ein paar Jahren. Allerdings sind sie trotzdem noch ein super Ort, um Keywords unterzubringen. Hashtags gruppieren Inhalte zu Themenbereichen – perfekt also, um Suchbegriffe unterzubringen.
  • In den Inhalten selbst: Damit meine ich vor allem die Texte unter den Beiträgen und Reels (Captions). Normalerweise fasst die Caption den Bildinhalt zusammen und macht ein ganz bestimmtes Themenfeld auf – daher solltest du besonders viel Wert auf deine Texte unter den Beiträgen legen. Sie sind mitunter entscheidend dafür, ob dein Beitrag schlussendlich sein Ziel erreicht. Übrigens, zu den Texten gehört auch der ALT-Text der Bilder. Auch hier können gezielt Suchbegriffe untergebracht werden.
  • Das Bild selbst: Damit meine ich nicht primär Schrift auf dem Bild, sondern tatsächlich das Foto oder die Grafik selbst. Der Instagram Algorithmus ist mit einer Bilderkennungssoftware ausgestattet und analysiert heute auch den Bildinhalt. Ähnlich wie die Bilderkennungsfunktion von Google ordnet Instagram also auch Bilder bestimmten Themenbereichen zu. Überlege daher genau, was du ablichtest und ob das, was du zeigst auch zum Thema des Beitrags passt.
  • Geotagging oder Orte markieren: Ein ganz entscheidendes Element, wenn dein Profil lokal gefunden werden soll, sind die Geotags. Sprich, die Ortsmarkierungen, die du jedem Instagram Beitrag hinzufügen kannst. Besonders als Weingut in einer touristisch geprägten Region kann der Ortstagg ein wichtiges SEO-Element werden. Du möchtest deinen Hofladen regional bekannter machen? Super, dann vertagge auf jeden Fall deinen Standort und die nächstgrößeren Orte oder Städte. Denn wenn Nutzer auf den Ort klicken, werden alle Beiträge mit dieser Markierung angezeigt.

Instagram SEO richtig nutzen

Instagram SEO gehört in jede gute Instagram Strategie, denn es ermöglicht schlicht und ergreifend gefunden zu werden. Dabei kannst du ganz unterschiedlich vorgehen, ich empfehle meinen Kunden hier immer, zunächst zu überlegen, was sie konkret erreichen möchten: 

 

  • Wenn du zum Beispiel Winzer in einer touristisch geprägten Region bist, dann lohnt es sich auf Local SEO zu setzen. Das heißt, deinen Heimatort immer wieder zu nennen und sich so innerhalb einer bestimmten Region sichtbar zu machen. Bei unserem Weingut ist das Iphofen. Daher ist unser Profilname bereits für SEO optimiert: @weingut_vondertann_iphofen. Funktioniert übrigens genauso für Hofcafés, Hofläden oder ähnliches.
  • Wenn du dich als Betrieb auf eine spezielle Nische innerhalb der Landwirtschaft fokussierst, dann nutze das unbedingt für Instagram SEO. Zertifizierungen, Verbandszugehörigkeiten, Wein-Stile, herausstechende Erkennungsmerkmale – die Liste ist lang. Keywords können hier sein: Demeter, Naturwein, Granitweine, Wein und Wild aber auch SB-Hofladen, 24/7 einkaufen, Hühnerspezialitäten…

 

Such hier Begriffe, die in direkter Verbindung mit deinem Fokus liegen. Die nutzt du dann immer wieder in deinen Beiträgen und deinen Stories. 

 

Instagram SEO ist nicht kompliziert, aber ein absoluter Gewinn für die Sichtbarkeit und die Regelmäßigkeit. Denn auch bei Instagram SEO gilt: Je regelmäßiger du dein Profil optimierst und je regelmäßiger du postest, desto eher wird dein Instagram Kanal zum Kundenmagnet, der dir schlussendlich auch Verkäufe bringt.  

 

Du kannst auch die Abkürzung wählen: In meinem Profilcheck a la Maggie übernehme ich die Instagram SEO für dein Profil komplett.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0